Propaedeutikum STATEMENT: "Der Snowden Effekt" - Verschlüsselung fürs Volk

michael.kronsteiner.uni-linz, 8. Jšnner 2017, 22:38

 

Vertrauensverlust durch Datenschutz - Skandal

 

Durch die Demaskierung des NSA-Skandals trat ein sogenannter "Snowden-Effekt", welcher den IT-Unternehmen teuer zu stehen kommt. Als Wiedergutmachungen versuchen diese Konzerne das Vertrauen der Business-Kunden wiederherzustellen, indem sie eine "bessere" Datenverschlüsselung entwickeln

 

"Apple, Google und Facebook versuchen, das durch den NSA-Skandal verloren gegangene Vertrauen der Konsumenten mit mehr Datenschutz wiederzugewinnen – doch wie gut funktioniert das?" - so der Verfasser am Anfang des Artikels.

 

"Im Sommer 2013 ist der NSA-Skandal über die Welt hereingebrochen und hat das Vertrauen der Internetnutzer in die großen IT-Firmen nachhaltig erschüttert. Mit neuen und einfachen Verschlüsselungsmechanismen zum Schutz der Nutzerdaten wollen Apple, Google oder Facebook nun, etwa eineinhalb Jahre nach Prism, dieses Vertrauen zurückgewinnen. Doch wie gut funktioniert Kryptografie für die Massen?"

 

Quelle 2: Kryptografie für alle

 

Die Verunsicherung betraf unter anderem die Weltkonzerne Apple, Google und Facebook, die der Verfasser wie folgt beschreibt:

 

  • "Apple versichert den Nutzern, dass man ihre Daten auch dann nicht herausrücken könne, selbst wenn man wollte – so gut sollen sie verschlüsselt sein."

  •  "Google glaubt, dass es seinen Nutzern den besten Datenschutz bieten würde und verweist darauf, noch nie Opfer eines größeren Hacks gewesen zu sein ."

  •  "Facebook hat bei der Messaging-App WhatsApp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufgedreht – vorerst aber nur für Textnachrichten zwischen Android-Geräten."

 

 

Vertrauen durch Verschlüsselung

 

 "Es ist fast eineinhalb Jahre vergangen, seit Whistleblower Edward Snowden damit begann, mit kooperierenden Journalisten die Überwachungsaffäre rund um NSA und das britische GCHQ aufzudecken. Einige Monate später zeigte eine Studie der Cloud Security Alliance, der u.a. Microsoft, Google, Cisco, PayPal oder Amazon angehören, dass der Skandal der US-Internetindustrie in den nächsten drei Jahren 35 bis 45 Milliarden US-Dollar kosten würde, weil Privat- wie Businesskunden das Vertrauen in Cloud-Services verlieren würden. Seither bemühen sich die IT-Riesen dieser Welt, dieses Vertrauen wiederzugewinnen – und das Mittel dazu heißt Verschlüsselung."

 

Nun stellt sich allerdings die Frage, ob dieser Vertrauensverlust mit Geld überhaupt aufwiegbar ist ? Denn im Grunde genommen, wurden alle Menschen, die irgendwelche Dienstleistungen besagter Konzerne in Anspruch genommen oder persönliche Daten freigegeben haben, manipuliert und verkauft.

 

Quelle 3: Die IT-Unternehmen aber nicht ...

 

"Jene IT-Riesen, die in der Prä-Snowden-Ära noch unter stetiger Kritik standen, die Daten ihrer Nutzer kompromisslos auszuwerten, spielen sich nun als die großen Beschützer eben dieser Daten auf, die es gegen die bösen staatlichen Überwacher zu beschützen gilt. Dass Apple und Google ihre mobilen Betriebssysteme so stark absichern, schmeckt wiederum dem FBI nicht. FBI-Direktor James Comey sagte kürzlich, dass man die beiden Hersteller von mobilen Betriebssystemen per Gesetz zum Entschlüsseln zwingen könne. Außerdem sei Verschlüsselung für unbescholtene Bürger gefährlich, weil sie so nicht beweisen könnten, unschuldig zu sein. Weiter merkt The Economist in einer aktuellen Story an, dass Daten, die man in Cloud-Diensten wie Dropbox oder Google Drive ablegt, nicht mit eine vom User gewählten Schlüssel, sondern mit Schlüsseln der Unternehmen chiffriert werden – und Behörden könnten diesen Schlüssel sehr wohl anfordern. Fakt ist: Google, Apple oder Facebook werden von Quartal zu Quartal mit immer behördlichen Anfragen zu Nutzerdaten konfrontiert und müssen diese oft auch herausrücken."

 

Schlussendlich bleibt es abzuwarten, ob die Anstrengungen der IT-Unternehmen die versprochene sichere Datenschutz-Verschlüsselung herbeiführt - den bis jetzt haben sich die Konzerne als keine guten Daten-Hüter präsentiert. Jedoch ist es mit der Verbesserung der Verschlüsselung noch nicht getan, den die rechtliche Ebene trägt maßgeblich dazu bei den Datenschutz und die Privatsphäre aufrecht erhalten zu können.

 

 

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Quellen:

 

Quelle 1: http://www.netzpiloten.de/der-snowden-effekt-verschluesselung-fuers-volk/ (abgerufen am 8.1.2017)

Quelle 2: http://www.crypto-fuer-alle.de/grafiken/logo.png (abgerufen am 8.1.2017)

Quelle 3: http://www.hna.de/bilder/2015/11/20/5884414/1294374594-urn-newsml-dpa-com-20090101-151120-99-03518_large_4_3-2pa7.jpg (abgerufen am 8.1.2017)

 

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