Vortrag Zum Standort des Mobile Business

Hans.Mittendorfer.Uni-Linz, 19. Oktober 2016, 17:44

Ist Mobile Business ein Teil von E-Business?

Von den Anfägen des Mobile Business bis zu aktuellen Befunden wird Mobile Business vor allem auf den Einsatz mobiler Endgeräte bezogen - Nomen est Omen:

"Mobile Business bezeichnet sämtliche Kommunikationsvorgänge sowie den Austausch von Informationen, Waren und Dienstleistungen über mobile Endgeräte" (Q7)

"Unter dem Begriff Mobile Business Solutions (MBS) versteht man Prozesse, Aktivitäten sowie Applikationen, die unter Nutzung drahtloser Übertragungstechnologien sowie mobiler Endgeräte zur Optimierung von geschäftlichen Vorgängen eingesetzt werden". (Q5)

Zum Einsatz mobiler Endgeräte kommt die Nutzung mobiler Kommunikationsnetze als Merkmal des Mobile Business hinzu.

"Im Vergleich zu Electronic Business erfogt der Datenfluss im Mobile Business über mobile Kommunikationsnetze, sodass Mobile Business als eine Teilmenge von electronic Business verstanden werden kann". (Q8)

Doch in vielen Anwendungsfällen des Mobile Business, welche in den Rahmen der soeben gegebenen Defintionsversuchen fallen, fehlt die Origiginarität der Mobilkommunikation, oder anders ausgedrückt: die Alleinstellungsmerkmale der Mobilkommunikation werden zu wenig berücksichtig. Gerade diese aber machen den Mehrwert des Mobile Business gegenüber dem klassischen E-Business aus.

Eine Transaktion (z.B. ein Auftrag), welche auf einem Mobilgerät unter Nutzung drahtloser Übertragungstechnologien in einer Situation durchgeführt wird, die jener unter Nutzung einer kablegebundenen Technologie in allen Aspeken weitgehend gleicht (z.B. mit einem mobilen Endgerät im heimischen Wohnzimmer) weist vorerst keine Merkmale auf, die sich vom Electronic Business funktional unterscheiden. Allein die Nutzung eines Mobilgerätes und entsprechender drahloser Übertragungstechnologien macht noch kein Mobile Business aus.

Originarität der Mobilkommunikation

Welche Eigenschaften mobiler Kommunikation könnten zu den originären zählen, um ein mobile Business im erweiterten Sinn zu begründen?

Mobile Endgeräte

Mobile Endgeräte nutzen ausschließllich drahtlose Übergragungstechnologien, verfügen vorwiegend über eine gestenorientierte Benutzerschnittstelle, sind aufgrund ihrer Kompaktheit (Gewicht, Ausmaß, Robustheit) in fast allen Lebensalgen einsetzbar und werden in absehbarer Zeit überwiegend den Kontakt zum Internet herstellen.

Derzeit bilden Tablet Computer (Tablets), Phablets und Smartphones die Klasse der mobilen Endgeräte. Mit steigenden Anteilen kommen Geräte aus der Kategorie Wearables (z.B. Smartwatches) hinzu. Während die Anzahl der Verwendung von Tabelt Computern stagniert, die der Smarphones und Phablets weiterhin steigt, ist ein bemerkenswerter Anstieg der Nutzung von smarten Armbändern und Uhren zu erwarten.

Das angereicherte und verinfachte User-Inteface, die Kompaktheit der Geräte und ihre beinahe uneingschränkte Mobilität führen zu einer ubiqutäten Verfügbarkeit von Diensten und Kommunikationsmöglichkeiten. Im Zusammenhang mit der Ubiqutarität wird der Besitz eines mobilen Endgerätes mit der Identität einer Person gleichgestellt. Die mobilen Endgeräte verfügen darpber hinaus über vielfältige Sensoren und mehrere technische Kommunikationskanäle (4G, WLAN, Bluetooth, NFC, ..).

Erst wenn derartgie Eigenschaften im Rahmen von Geschäftsprozessen zum Tragen kommen und weitere Eigenheiten der Mobilkommunikation maßgeblichen Einfluss auf Geschäftsmodelle und -prozesse ausüben, kann von Mobile Business gespochen werden. Sonst handelt es sich um traditionelles E-Business. So gesehen wird E-Business früher oder später im mobile Business aufgehen.

Aktuelle Befunde zur Nutzung von mobilen Endgeräten

Smartphones, Phablets und Weareables werden in naher Zukunft die überwiegenden Teil der digitalen Information und Kommunikation vermitteln.

Infografik: Tablets: Der Hype ist vorbei | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Infografik: Jüngere Onliner sind am mobilsten | Statista


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Infografik: Die Zukunft von Wearables hängt am Handgelenk | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die Qualität multipler Drahtlosverbindungen

Mobile Endgeräte verfügen über unterschiedliche drahtlose Übertragungstechnologien, welche sie befähigen

  1. direkten Kontakt zum Internet und zum Telefonnetz (3G, 4G Nezte) aufzunehmen,
  2. sich mit sogen. WLANs innerhalb des 1 km Radius zu verbinden und
  3. im Nahbereich mit veränderter Kontrolle über den Verbindungsauf- und Abbau (Bluetooth, NFC) Daten zu übertragen.

Bei Bedarf können die genannten Funkverbindungen in beliebiger Kombination in Kombination oder einzeln genutzt werden. Darüber hinaus sind die Endgeräte befähigt unter Nutzung des GPS bzw. in Kombination oder ausschließlich mittels WLAN eine Ortsbestimmung durchzuführen.

Damit interagieren die Endgeräte einerseits auch mit einen namhaften Teil des Internets der Dinge sowie andererseits auch ad-hoc zu Endgeräten anderer Benutzer. Für den Fall der Kontaktaufnahme zu Geräten im Nahbereich (z.B. Smart Watches und "Wearables") kann das mobile Endgerät als Vermitter zwischen Geräten bzw. als Hub zum Internet dienen.

Beispiel Firechat

Firechat verbindet mobile Endgeräte und führt Menschen zusammen, selbst wenn kein Internet verfügbar ist. (Quelle: Zeit Online)

Beispiele vielfältiger Sensoren

Mobile Endgeräte sind, im Gegensatz zu kabelgebundenen, mit vielfältigen Sensoren bzw. Eingabegeräten ausgestattet.

Z.B.: Mikrofonen, Kameras, Fingerabdrucksensor, Kompass, Touchdevice, Wärmesensor, Näherungssensor, Rotationssensor, Bewegungs- und Beschleunigungssensor, Temperatur- und Luftfeuchtikgeitsmesser, Barometer, Biometrische Sensoren (z.B. Herzfrequenz) und Umweltsensoren.

Damit ermöglicht die Mobilkommunikation den Benutzern vereinfachte, reaktionsschnelle Aktionen einerseits und die gewonnenen körpernahen Daten bzw. Umgebungsdaten können andererseits in den Kontext aller Aktionen bzw. Prozesse eingebunden werden.

Die Vielfalt an Sesoren und Eingabegeräten ist auch maßgelbich für die Entwicklung neuer Benuzterschnittstellen veranwortlich. Derzeit überwiegen Methoden der Gesten- und Sprachsteuerung im User-Interface.

Beipiel: System-on-a-Chip

Der Chiphersteller Intel hat ein System-on-a-Chip vorgestellt. Die Basis um intelligente (smarte) Geräte an und in unserem Körper zu entwickeln. (Quelle: Neue Zürcher Zeitung)

Beipiel: Indoor Positionierung

Die gleichzeitige Nutzung unterschiedlicher Drahtlosverbindungen kombiniert mit einer gezielten Auswahl an Sensoren ermöglicht eine, bis zu 1 Meter genaue "Indoor Positionierung bzw. eine indoor navigation und indoor routing". (Quelle: Infosoft)

Unabhängigkeit von Ort und Zeit (Ubiquität)

Die Freiheit von Ort und Zeit für die Nutzung verfügbarer Dienste oder Aktionen ist Kernqualität der Mobilkommunikation. Sie inkludiert aber auch seine räumlich und zeitlich ausgedehnte Erreichbarkeit der Individuen und damit die gleichermaßen eintretende Intensivierung der Interaktionsintervalle mit der innewohnenden Aufforderung anstehenden Interaktionsschritten unverzüglich nachzukommen. Die Mögiichkeiten zur Abwicklung zeitkritischer Prozesse werden damit um das Vielfache erweitert.

Personalisierung

Mobilgeräte sind in der Regel personenbezogen und in den meisten Anwendungsfällen einer oftmals identifizierbaren Person zuzuordnen. Das Smartphone entwickelt sich z.B. zur virtuellen Geldbörse und "Personalausweis" (digitale Unterschrift).

Beispiel: Smartphone statt Kreditkarte

Laut MasterCard werden bald Kredit und Bankomatkarten der Vergangenheit angehören. (Quelle: Futurezone)

Lokaler Kontext

Alle Aktionen bzw. Interaktionen, welche auf Mobilgeräten durchgeführt werden, können grudsätzlich dem Ort und der Zeit der Aktion zugeordnet werden. Darüber hinaus müssen Aktionen nicht permanent bewußt vorgenommen werden (Mobile Location Tracking) oder werden ohne das Wissen der Nutzer ausgespäht.

Beipiel Indoor-Navigation

Das Unternehmen Pocket Science hat Idoor-Navigation von Apple in Museumsprojekte integriert. (Quelle: Futurezone)

Das Internet der Dinge

Laut einer aktuellen Gartner-Studie vom 11. Nov. 2014 werden bis 2015 4,9 Milliarden "Dinge" mit dem Internet verbunden sein, bzw. über eine Internetverbindung mit einer oder mehreren Gegenstellen interagieren (vlg. Q3).

Das Wachstum der "Dinge im Internet" wird, der Studie entsprechend, im Jahr 2020 auf geschätzte 25 Milliarden Einheiten ansteigen.

Infografik: Internet of Things wird bis 2020 alltäglich | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Davon ca.

  • 2,9 Milliarden aus dem Consumer-Bereich (z.B. smart home, wearables, infotainment)
  • 1 Milliarde aus dem Bereich Vertical Business (z.B.Produktion, Logistik, Energie-Management)
  • 0,6 Milliarden im Generic Business und
  • 0,4 Milliarden im Automotive-Bereich (ebenda)

Gartner verfolgt den Ansatz der "Nexus of Forces", worunter die Konvergenz und gegenseitige Wirkungsverstärkung der Sozialen Medien, der Mobilkommunikation, des Cloud Computing (inklusive Big Data) sowie des damit verbundenen Informations- und Kommunikations-Verhaltens verstanden wird.

Das Ergebnis ist in den Entwicklungsstufen des Electonic Business zu sehen, welche unter Beteiligung autonomer Systeme Geschäftsprozesse auszulösen vermögen und damit die Gewinnung "nichtmenschlicher Kunden". Was in weiterer Folge neue Geschäfts- und Einkommensmodelle generiert.

Ein Beispiel dafür bildet Facebook's neuer Dienst M. "A FEW hundred Bay Area Facebook users will open their Messenger apps to discover M, a new virtual assistant. Facebook will prompt them to test it with examples of what M can do: Make restaurant reservations. Find a birthday gift for your spouse. Suggest—and then book—weekend getaways." (Q4)

Smart Objects

Shin Chang beleuchtet die nahe Zukunft mit Smart Objects (Q2) im Zusammenhang mit ständiger, mobiler Vernetzung. Sie folgert, dass "etwa im Individualverkehr würden schon bald Autos miteinander kommunizieren, zentrale Rechner wüssten, wieviele Fahrzeuge sich in einem Tunnel befänden und was LKWs geladen hätten, was wieder bei einem Unfall für die Rettungskräfte nützliche Informationen wären (Q3)

Aus der Podiumsdiskussion wird gefolgert, dass der Bedarf an mobiler Breitbandkommunikation in den nächsten Jahren steigen wird und ein Abbild steigender Mobilität darstellt. Auch Innovationskraft und Wirtschaftsförderung wird aus der breitbandigen Mobilkommunikaiton abgeleitet. (vgl. ebenda)

Quellen (Qn):

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Machen soziale Netzwerke einsam?

sylvia.pichler.uni-linz, 6. November 2016, 11:32

Immer wieder wird diskutiert, ob soziale Netzwerke die Vereinsamung fördern.

Steigt man in Bus oder Bim sieht man immer das gleiche Bild: Menschen mit gesenktem Kopf, die sich lieber über ihr Mobiltelefon mit "Freunden" in sozialen Netzen austauschen, als mit dem anwesenden Gegenüber in Kontakt zu treten.

Vor allem bei Jugendlichen wird schnell mit der Gefahr, nur noch ein "digitales Leben" zu führen argumentiert.

Hier könnt ihr einen Artikel lesen, der erläutert, was Jugendliche in sozialen Netzen suchen - und warum!

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Aktive Kaufvorschläge oder gleich automatisierte Einkäufe übers Smartphone

elsa.wiesinger.uni-linz, 10. November 2016, 10:28

Am 09.11.16 veröffentlichte der Standard einen Artikel über die Digitalisierung im Handel. Es wird unter anderem die Möglichkeit eines digitalen Verkaufsassistenten am Smartphone beschrieben. Dieser Assistent schlägt vor, auf Grundlage der bisherigen Einkäufe, in welche Güter noch investiert werden könnte.

Der Artikel geht sogar noch einen Schritt weiter:

Die Möglichkeit des automatisierten Einkaufens wird auch angedacht. Dies wäre eine einschneidende Veränderung beim Einkauf! Der Kunde wird nicht nur unterstützt beim Kauf, sondern mithilfe des automatisierten Einkaufens, erledigt ein Mobile Devices mit Internetverbindung, selbstständig die Einkäufe.

Hier gehts zum Artikel

Aktive Kauf-Vorschläge Vom digitalen Assistenten am Smartphone werden dem Nutzer beim Einkaufen aktiv Kauf-Vorschläge auf Basis der bisherigen Einkäufe und Präferenzen gemacht. 43 Prozent der österreichischen Internetnutzer sehen dieses Szenario als realistisch, 30 Prozent als unrealistisch. - derstandard.at/2000047238044/Digitalisierung-im-Handel-Viele-Trends-wenig-Klarheit

Aktive Kauf-Vorschläge Vom digitalen Assistenten am Smartphone werden dem Nutzer beim Einkaufen aktiv Kauf-Vorschläge auf Basis der bisherigen Einkäufe und Präferenzen gemacht. 43 Prozent der österreichischen Internetnutzer sehen dieses Szenario als realistisch, 30 Prozent als unrealistisch. - derstandard.at/2000047238044/Digitalisierung-im-Handel-Viele-Trends-wenig-Klarheit

Vom digitalen Assistenten am Smartphone werden dem Nutzer beim Einkaufen aktiv Kauf-Vorschläge auf Basis der bisherigen Einkäufe und Präferenzen gemacht. Hier gehts zum Artikel

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Wearables, Tracking Devices and Big Data

christina.pillmair.uni-linz, 10. November 2016, 12:50

Laut dem Zukunftsinstitut auf Frankfurt, ist die eigentliche Herausforderung von Big Data nicht das Sammeln der Daten, sondern mithilfe der Daten gezielt eine Problemstellung zu lösen. Viele Unternehmen haben Zugang zu einer Vielzahl an Daten ihrer Kunden/Nutzer/Konsumenten jedoch noch keine sinnvolle Verwendung dafür. 

Eine erste richtige Strategie mit den Umgang von "Big Data" wurde von der gesetzlichen Krakenkasse AOK Nordost ins Leben gerufen, die anhand von Wearables die aktive Lebensweise der Kunden einsehen können und auf Basis dieser Informationen individuelle Bonusprogramme anbieten können. 

Weitere Umsetzungsideen finden Sie hier

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Autonomes Fahren - Elektroautos

stefanie.jindrak.uni-linz, 14. November 2016, 09:09

Eine revolutionäre Technik, die die Autoindustrie komplett auf den Kopf stellen wird, bildet die Technik des Autonomen Fahrens. Besonders der Elektroautohersteller Tesla will bis Ende 2017 diese Technik in seine neuen Modelle einbauen. Dieses Geschäftsmodell eröffnet einen völlig neuen Teil des Mobile Business und wird ein Meilenstein sein. Aber nicht nur Tesla will diese Branche aufmischen, sondern beispielsweise auch Google und der Fahrdienstvermittler Uber.

Mehr dazu hier 

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Smart Tennis Sensor für Tennisschläger

michael.kronsteiner.uni-linz, 16. November 2016, 01:34

Mit dem innovativien Smart Tennis Sensor, der direkt am Griffende angemacht ist, ist es nun möglich nicht nur Spieledaten anzusehen, um somit das Spiel zu verbessern, sondern auch entstandene Tennisvideos mit anderen zu teilen.

Dieser Sensor schickt dann anschließend die Daten auf das mobile Gerät, auf dem die dazugehörige App installiert ist. - So simpel und doch so smart!

Hier gehts zum Link!

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Project-Tango Smartphone

irena.grbic.uni-linz, 16. November 2016, 15:29

Das Phab 2 Pro Lenovo ist nun auch in Deutschland erhältlich. Das Smartphone bringt dank der Unterstützung für Googles Project Tango bringt das Smartphone Augmented-Reality-Funktionen mit.

Das Smartphone kann dank zusätzlicher Kameras Tiefeninformationen verarbeiten und so Gegenstände und Räume erkennen und erfassen. Mittels Augmented Reality lassen sich virtuelle Objekte auf dem Smartphone-Display in der Realität platzieren.

Hier der Link zum Beitrag: http://www.golem.de/news/phab-2-pro-project-tango-smartphone-kommt-im-november-nach-deutschland-1610-123735.html 

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Amazon Go

susanne.groiss.uni-linz, 6. Dezember 2016, 16:23

Amazon hat das erste Lebensmittel-Geschäft ohne Kassen eröffnet. In Seattle im US-Bundesstaat Washington präsentierte der Konzern erstmals den Prototypen eines Supermarkts ohne Kassen. Sensoren im Geschäft registrieren, welche Ware zu welchen Preisen sich die Kunden aus den Regalen genommen haben. Die Summe wird dann automatisch über das Amazon-Konto des Kunden abgebucht. Weitere Informationen dazu hier.

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Smartwatches sagen Erkrankungen vorher

irena.grbic.uni-linz, 13. Jänner 2017, 16:58

Wearables sind weren mit immer mehr Sensoren ausgestatten. Diese erfassen unsere Herzfrequenz, die Temperatur unserer Haut und den Anteil an Sauerstoff im Blut. Forscher haben nun herausgefunden, dass uns Wearables auch verraten können, wann wir krank werden - und das Tage bevor man es spürt.

Die Erkenntnis kommt aus einem ungeplanten Selbstversuch des Forschers Michael Snyder von der Stanford University. Er bemerkte über seine Smartwatch, dass er einen schnelleren Herzschlag, eine erhöhte Hauttemperatur und einen Abfall des Sauerstoffgehalts im Blut hatte. Als letztendlich leichtes Fieber einsetzte, ließ er sich ein gegen den Erreger wirkendes Antibiotikum verschreiben und seine Symptome verschwanden innerhalb eines Tages. Eine spätere Untersuchung bestätigte die Selbstdiagnose.

Hier geht's zum ganzen Artikel.

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Wenn das Handy als Auge fungiert - Aipoly: App für Blinde

elsa.wiesinger.uni-linz, 1. Februar 2017, 10:08

Mittels Smartphonekamera können bis zu drei Objekte pro Sekunde erkannt werden und dem Nutzern wird mittels Sprachausgabe erklärt, was zu sehen ist.

Ziel der Software ist es, Verbindungen zwischen Objekten herzustellen in Zukunft um komplexe Szenarien für Blinde wiederzugeben. Durch maschinelles Lernen lernt Aipoly  ständig dazu und kann so zu einem essentiellen Bestandteil für Blinde werden.

 

Der Artikel erklärt die ganze Idee und enthält interessante Videos zu Aipoly - Reinschauen zahlt sich aus!

 

Zum Artikel

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